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Bios Settings und Tuning des Epox 8RDA+


Hersteller: Epox

Rubrik:

Mainboard Bios

Testzeit: mehrere Tage
Getestet am: März 2003
Preis: ----

    

Vorwort:

Noch bevor wir den endgültigen Artikel unseres neuen Testboards fertig hatten, haben wir uns eher mehr um die Einstellungen des Bios gekümmert. Die erste Inbetriebnahme des Epox 8RDA+ mit nVidia nForce 2 Chipsatz fällt eher in eine kleinere Enttäuschung. Die Werte sind zwar um einiges schneller als beim KT 400, aber irgendwie noch nicht zur vollen Zufriedenheit. Es dauert einige stunden wenn nicht sogar Tage, bis man die perfekten Settings für sein System gefunden hat. Warum wir uns speziell dieses vornehmen? Weil hier die Einstellungsmöglichkeiten wirklich enorm sind. Es erfordert etwas Mut und Geschick, die richtigen Settings heraus zu finden. Außerdem benötigt ihr auch die Hardware, die mitspielt. 

Unser Testsystem:
  • Athlon XP 2400+ 

  • Epox 8RDA+

  • 2 x 512 DDR Corsair 3500 CL2 434 MHz

  • Radeon 9500 Pro

Die Testsoftware:

  • PC Mark 2002

  • Sandra 2003

ccfl-casemod-6.jpg (40481 Byte)

Die anderen Hardwarekomponenten spielen bei diesem Artikel keine Rolle. Für das Feintuning, und um zu erfahren, wie man mit den Einstellungen richtig umgeht, braucht man ein Programm oder eine Software, die einem anzeigt, ob man erfolgreich war, oder nicht. Deswegen haben wir uns nur für diese zwei entschieden. Diese lesen uns alles aus, was wir wissen wollen. Speicher und CPU Performance. Wir zeigen euch nun, wie wir unser System langsam in die optimalen Settings gebracht haben. 

Testeinleitung:

Begonnen hat die ganze Sache wie immer bei einem Review, in diesem Fall bei diesem Board. man steckt alles an und versucht ins Bios zu kommen, um dann die richtigen oder endgültigen Einstellungen vorzunehmen. Dies blieb uns leider vorenthalten, da wir vorher auf der Festplatte ein VIA KT 400 System installiert hatten und dieses nicht einwandfrei mit dem nForce 2 arbeitet. Außerdem sollte man für einen reibungslosen Dual DDR betrieb sein system sowieso neu installieren. 

Gesagt, getan. Als das alles erledigt war, und die Treiber aufgesetzt und akzeptiert wurden, kamen die ersten Benchmarks dran. Diese fielen bei den ersten Versuchen leider nicht so gut aus. Deswegen mussten wir das Board so weit bringen, das auch hier mit den optimalen Settings gemessen, und dann mit dem KT 400 verglichen werden konnte. Nur so wäre ein fairer Vergleich vorhanden. 

Wir zeigen euch unsere gröbsten Einstellungen, und erklären immer unsere Änderungen. Falls ihr vorhabt, eure Hardware nach unseren Settings einzustellen, bedenkt, das wir nur optimale Hardware zur Verfügung haben und uns eventuelle Schäden egal sind. 

8rda-bios-1.jpg (59765 Byte) 8rda-bios-2.jpg (60944 Byte)

Hier zu müssen wir nicht viel erklären. hier werden Datum, Uhrzeit und die Laufwerke eingestellt, bzw. erkannt. Diese sollten eigentlich von eurem System erkannt werden. Die Uhr wird manuell eingestellt. 

Die Advanced Einstellungen benötigen wir nur für die Boot Reihenfolge, also welches Laufwerk wann gestartet werden soll. Während der Installation haben wir immer CD Rom als 1 und Festplatte als 2. 

  

8rda-bios-4.jpg (62608 Byte)

8rda-bios-10.jpg (38377 Byte)

Das Herzstück des Bios sind die Chipset Features, hier werden die Speicher und der Chip eingestellt und optimiert. Wenn man sein System das erste mal startet, sollte alles richtig erkannt werden, muss aber nicht. Also den Chiptakt immer nachkontrollieren. 

Leider kommt man schnell darauf, das man bei den Einstellungen des Chips und der Speicher nur wenig Spielraum hat, doch das kann sich schnell ändern. Beginnen wir ganz oben bei der Systemperformance, die normalerweise immer auf "Optimal" eingestellt ist. Sobald man diese auf "Aggressiv" stellt, verschnellert man die CPU Interface und die Timings der Speicher auch auf Aggressiv. 

  
8rda-bios-5.jpg (41953 Byte) 8rda-bios-6.jpg (55445 Byte) 8rda-bios-22.jpg (42587 Byte)

Um natürlich damit beginnen zu können, die Timings und den Takt einzustellen, muss man wissen, was man überhaupt zur Verfügung hat. Wir haben nichts auf "Auto" gelassen, sondern uns den Takt selber eingestellt. In unserem Fall ein XP 2400+, also 15 beim Clock Ratio und 133 bei der FSB Frequenz. 

Hier stechen euch vorerst nur 3 Möglichkeiten zur Auswahl. Wenn ihr eine getroffen habt, lässt sich der FSB noch weiter in 1 MHz Schritten bis 250 MHz einstellen. 

Bei unserem zweiten Versuch sind wir schon auf einen höheren FSB umgestiegen, ohne aber den Chip zu übertakten, das kommt aber später. Wie ihr seht, haben wir zuerst auf 166 gestellt und danach in der FSB Frequenz noch weiter Möglichkeiten bis 250 gefunden. 

  
8rda-bios-14.jpg (27424 Byte) 8rda-bios-15.jpg (36813 Byte) 8rda-bios-16.jpg (33555 Byte)

Wichtig bei allen Erhöhungen ist natürlich auch die nötige Stromversorgung der Komponenten. Wer einen höheren Takt hat, braucht natürlich mehr Strom Dafür haben wir wie hier z.B. die VCore für den Prozessor, den man bis auf 2,2 Volt erhöhen kann. 

Auch den Strom der Grafikkarte kann man erhöhen, was aber in den normalen Fällen kaum nötig ist. Fast jede Karte lässt sich extrem ohne nötige Core Erhöhung übertakten. Erst wenn man beginnt der Karte einen höheren Bus zu geben, also statt 66 MHz auf 80 oder 90 MHz, sollte man hier etwas unternehmen. 

Auch die Speicherbrauchen ab und zu etwas mehr Saft, auch nur in extremen Fällen. Beim nForce 2 ist die Voltage bei den Speichern sowieso schon etwas höher als bei den KT 400 Boards. Deswegen sind 180 FSB ohne eine weitere Erhöhung möglich. 

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