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Mein Computer Tagebuch: Günstigen PC zusammen bauen

Hersteller: ------
Rubrik: Artikel Komplettsysteme
Testzeit: 7 Tage
Getestet am: November 2007
Preis: 780,-
    

Vorwort:

Heute wollen wir euch ein Kapitel aus unserem Computer Tagebuch vorstellen, den Zusammenbau eines PCs. Wer kennt das nicht? Ein neuer PC muss her, dieser sollte günstig sein und für aktuelle Games und Anwendungen ausreichen. Wenn man sich ein fertiges Komplettsystem kauft, dann wird entweder bei einigen Komponenten gespart oder man zahlt deutlich mehr, als es wert ist. Der Vorteil von einem selbst zusammen gestellten PC ist, dass man die Komponenten drin hat, die man auch tatsächlich haben will.

Wenn man solange in der Computer Branche ist wie wir, dann kommt es öfters vor, dass man von Freunden oder Bekannten wegen einem neuen System angefordert wird. Oft werden die Ratschläge nicht befolgt, entweder aus Mangel an Wissen oder Vernunft. Wenn man sich dafür aber einen Insider holt, dann kann dabei ein recht günstiges System heraus kommen. Wir haben eines dieser Projekte für euch dokumentiert um zu zeigen, wie viel Geld man da sparen kann.

Zuerst sollte man sich eine Grenze setzen, wie viel Geld ausgegeben werden soll. Da die meisten unter 1000,- Euro bleiben wollen, haben wir uns auf ein Startkapital von 800,- Euro geeinigt. Davon muss ein kompletter PC mit Betriebssystem angeschafft werden, ohne Monitor, Maus und Tastatur. Diese Teile hat fast jeder zu Hause herum liegen.

Wenn man beim 1. mal so ein Projekt startet, muss man sich aus einer verlässlichen Quelle Tipps holen. Der Grund: Man kann viele Teile gebraucht kaufen, die nicht kaputt sein können, wenn sie vorher richtig behandelt wurden. Wir listen euch die Sachen auf, die wir unbedingt neu oder gebraucht kaufen werden.

Neu:

- RAM

- Festplatte

- Grafikkarte

- Gehäuse

- Laufwerke Brenner/DVD Rom

Gebraucht:

- CPU

- Mainboard

- Kühler

- Netzteil

Bei den neuen Sachen findet man die meisten Teile, warum? Komponenten wie Laufwerke oder Festplatten würden wir nur neu kaufen. Erstens sind die recht billig und zweitens sind Schäden vorher nicht sichtbar. Außerdem werden Laufwerke wie Brenner oder DVD Rom mit der Zeit lauter und das Alter lässt sich nur schwer abschätzen. Auch die Ram würden wir nur neu kaufen, da die Preise momentan im Keller sind und man ein Top 2 GB Kit um 100,- Euro bekommt. Auch das Gehäuse kaufen wir neu, da wir keine Kratzer an der Oberfläche haben wollen. Zusätzlich spielt das Layout auch eine Rolle, es sollte uns schon gefällt.

Grafikkarte ist auch so ein Thema. Da wir eher zur Preis/Leistung tendieren, kaufen wir ein Mittelklassemodell, dafür aber neu. Bei einer Gebrauchten kann man nur schwer nachvollziehen, was vorher gemacht wurde.

Gebraucht würden wir CPU, Mainboard und Kühler kaufen. Kühler werden bei Ebay oft sehr günstig angeboten, von kleineren Redaktionen oder Hobbytestern, die ihre Sachen sehr günstig anbieten und welche kaum gebraucht sind. Dasselbe gilt für das Netzteil. Den Prozessor und das Mainboard kauften wir ebenfalls nur gebraucht, aber nur von einer zuverlässigen Quellen.

Auch dafür empfehlen wir Hobbytester und Leute, die oft Hardware wechseln. Davon gibt es mehr als genug. Sollten es euch unbekannte Personen von Ebay sein, dann schaut auf ihre Bewertungen und Begründung, warum sie die Teile verkaufen. Das MHz Maximum und Angaben zur Stepping verraten oft mehr über den Verkäufer. Man kann ja da etwas nachfragen und so mehr Informationen herauslocken. In der Regel werden auch Overclocking Versuche gestanden.

  

Das sind nun die Teile, die wir gekauft oder ersteigert haben. Alles in Allem haben wir nur 4 Tage gebraucht, bis wir die Sachen zusammen hatten. Nun listen wir euch die einzelnen Marken und Preise auf, und auch den Händler, wo sie gekauft wurden.

  Modell: Preis: Gekauft bei:
Prozessor Intel Core2Duo E6600 105,- Euro Ebay
CPU Kühler Apack ZEROtherm BTF90 25,- Euro Ebay
Mainboard EVGA 680i SLI 80,- Euro Ebay
RAM OCZ 2 GB PC2-6400 Reaper CL3 93,- Euro Alternate
Grafikkarte Zotak 8800 GTS 320 264,- Euro Goldadler
Festplatte Samsung SpinPoint T166 320GB 65,- Euro Peluga
Laufwerke NEC Brenner & DVD Rom 42,- Euro Ditech
Gehäuse THERMALTAKE Soprano DX 102,- Euro Ditech
Netzteil Rasurbo Silent 530W 25,- Euro Ebay
Betriebssystem Windows Vista 32 Home Basic 72,- Euro Peluga
 
SUMME   780,- Euro  

In der Regel gibt es 3 Komponenten, wo man viel Geld sparen kann. CPU, Mainboard und Grafikkarte. Alleine beim Prozessor und beim Board haben wir rund 200,- Euro gespart. Der E6600 kostet neu rund 190,- Euro, das Board rund 180,- Euro. Die Grafikkarte ist die schwerste Entscheidung, da erstens ständig neue Modelle erscheinen und zweitens vorher abgewogen werden muss, wofür man sie verwenden will. Mit der 8800 GTS 320 haben wir eine sehr gute Alternative gefunden, da diese für aktuelle Spiele ausreicht und auch über ein nettes Overclocking Potential verfügt. Kommende 8800 GT Karten basierend auf dem G92 Chip werden natürlich besser sein. Die gab es aber zu dem Zeitpunkt nicht.

Auch wenn die meisten von euch die Komponenten alle kennen, wollen wir sie euch etwas näher vorstellen.

 

 

 

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