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Prozessor köpfen / Heatspreader entfernen

 
 Author: Rene Ruf

Veröffentlicht: 20. Jänner 2014

 Preis: 299,- Euro

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Einleitung
 

Wer sich in letzter Zeit etwas genauer mit der neuen Haswell Prozessor-Generation, also dem Core i5 oder Core i7 4xxx, etwas genauer befasst hat, weiß über die zu hohen Temperaturen Bescheid. Speziell die beliebten Modelle i4 4670K und i7 4770K, die für Overclocker gedacht sind, bieten nicht immer die Temperatur Werte, die man gerne hätte. Deswegen sind vor Monaten aus Übersee mehrere Möglichkeiten aufgetaucht, wie man das Problem lösen könnte. So ist es mit wenigen Handgriffen möglich, den Heatspreader zu entfernen und so die Paste zu entfernen, die meist zu dick zwischen DIE und IHS aufgetragen ist.

Auf den ersten Blick scheint die Lösung plausibel und einfach zu sein, wenn man alles richtig macht. Das Problem ist, je mehr dieser Erfolge im Netz auftauchen, umso weniger hat man als Anfänger die Hemmung, eine 300,- Euro CPU zu killen. Denn hinter jedem Versuch besteht auch die Möglichkeit, dass es nicht klappt und man seinen Prozessor als Erinnerungsstück an gute Zeiten verwenden kann. Deswegen zeigen wir heute nicht nur einen erfolgreichen Versuch, wie es in den meisten Foren geschieht, sondern auch einen möglichen Misserfolg.

Zum Versuch:

Es gibt zwei verbreitete Möglichkeiten, den IHS vom Chip zu trennen:

  1. Lösung ist ist, mit einer scharfen Klingen den Kleber unter dem IHS zu trennen, indem man die Klinge zwischen Chip und IHS steckt und so den Kleber quasi aufschneidet.

  2. Die zweite Möglichkeit ist den IHS vom Chip zu klopfen. So wird der Heatspreader im Schraubstock eingespannt und der Chip mit einem Schlag von der Seite von der Platte getrennt. Dafür werden meistens ein Holzklotz und Hammer verwendet.

  3. Seit Ende 2015 gibt es eine dritte Methode, mittels Delide DIE Mate von "der8auer"

Beide Methoden sind weit verbreitet und haben zu viele Erfolgen, aber auch Misserfolgen geführt. Ein User aus unserem Forum hat uns eine Situation mit Bildern dokumentiert, wie schnell es zum Misserfolg werden kann, doch dazu später. Wir haben ebenfalls einen Versuch gewagt und die Variante mit der Klinge probiert, die schien uns am einfachsten. Die dafür nötigen Werkzeuge halten sich in Grenzen, denn man braucht nur eine extrem scharfe und dünne Klinge, die im Baumarkt keine 3,- Euro kostet.

 

 

 

 

 

 


 

 
   

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