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Netzteil Lüftertausch Teil 2 (2005)


Hersteller: NoName  

Rubrik:

Modding

Testzeit: 2 Tage
Getestet am: März 2005
Preis: ----

    

Vorwort:

In unserem ersten Teil haben wir euch eine Möglichkeit gezeigt, wie man die Lüfter eures Netzteiles wechseln kann. Heute haben wir eine etwas sauberere Methode für euch, die das Projekt viel professioneller aussehen lässt. Wir haben vor einigen Tagen ein seltsames Geräusch aus unserem Netzteil gehört. Nach einer genaueren Analyse haben wir festgestellt, dass wieder einmal ein Lüfter flöten gegangen ist. Da wir schon früher viele Anfragen zu dem Thema bekommen haben, wollten wir bei diesem Eingriff etwas präziser vorgehen.

Wir haben uns überlegt, dass wir bei unserem Lüftertausch den Lüfter wieder so anbringen wollen, wie der montiert war. Normalerweise stecken die Lüfter in einer kleinen Platine. Den defekten Lüfter braucht man dann nur ausstecken und gegen den Neuen austauschen. Das Problem dabei ist, dass der Stecker auf dem Netzteil nur 2-polig ist, alle gängigen Lüfter aber einen 3-poligen Stecker haben. Das dritte Kabel ist für die Drehzahl, worauf man bei einem Netzteil verzichten kann.

  

Wir haben hier ein Qualitätsnetzteil, dass immer noch sehr gut funktioniert aber der Lüfter seinen Geist aufgegeben hat. Es handelt sich um den 80 mm Lüfter auf der Rückseite. Von der Befestigung kann man schon sehen, dass es eine leichte Übung sein wird. Bevor ihr aber anfangt, mit dem Netzteil zu arbeiten, solltet ihr es ein paar Tage ausgesteckt lassen, da noch immer Spannung im Inneren ist. Außerdem solltet ihr nicht unnötig Bauteile berühren, da man meist ohne viel Aufwand zu den Lüftern kommt.

  

Wenn das Netzteil dann offen ist, kann man anhand der Verkabelung den richtigen Stecker finden. In den meisten Fällen sind die Kabel nicht angelötet, sondern stecken in einer Platine. Rechts seht den gemeinten Stecker. Dieser ist nur mit 2 Kabel versehen und kann nicht einfach 1:1 gegen einen anderen Lüfter ersetzt werden. Deswegen werden wir die Kabel vom Stecker lösen und diesen dann für den anderen Lüfter verwenden.

  

Den Lüfter solltet ihr aber vorher komplett entfernen, bevor ihr mit dem Eingriff beginnt. Erstens braucht man dafür etwas Platz und zweitens berührt man das Netzteil dabei nicht. Zum entfernen der Kabel braucht ihr nur mit einem spitzen Gegenstand die Klammern im Stecker rein drücken und das Kabel dann raus ziehen. So werden sie nicht beschädigt, sollte man sich den Lüfter aufheben wollen.

  

Das selbe solltet ihr auch mit dem neuen Lüfter machen, wo euch dann etwas größere Stecker erwarten. Außerdem bleibt euch das gelbe Kabel übrig, das ihr entweder abschneiden oder zusammenbinden könnt. Wie ihr seht, passen die Kabelhülsen des normalen Lüfters nicht ganz mit den kleinen des Netzteils überein. Das ist nicht so schlimm, denn in den Stecker bekommt ihr sie trotzdem rein. Da aber Gefahr besteht, dass die beiden Kabel sich berühren könnten, müsst ihr die Enden abisolieren.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Kabel direkt an der Hülse anzulöten. Das abisolieren bleibt euch aber trotzdem nicht erspart. Rechts seht ihr das fertige Ergebnis. Wichtig ist noch, dass die Kabel wieder so drin sind, wie vorher, da sich sonst der Lüfter verkehrt oder gar nicht drehen könnte.

  

Nun könnt ihr den Stecker wieder auf die Platine stecken und dabei achten, dass die Kabel nicht wieder raus gedrückt werden. Wenn alles okay ist, könnt ihr den Lüfter dann am Gehäuse fest schrauben. Um bessere Sicht zu haben, haben wir den davor liegenden Stecker ebenfalls ausgesteckt. Den dürft ihr nachher nicht vergessen wieder abzustecken.

  

Baut den Lüfter wieder richtig ein, also so, dass die Luft aus dem Netzteil geblasen wird. So, noch die Kabel wieder gut verstauen und das Gehäuse vollständig zusammen bauen. Nun habt ihr den Lüfter alleine ausgewechselt und einem Einsatz steht nichts mehr im Wege. Bevor ihr das Netzteil wieder einbaut, solltet ihr vorher einen Probelauf machen.

Dafür braucht ihr nur die 2 richtigen Pole miteinander verbinden und den Ein/Aus Schalter umlegen. Lässt das gerät ein paar Minuten laufen, da es etwas dauert, bis sich die Kugellager warm laufen. Achtet darauf, ob die Luft auch richtig raus geblasen wird. Falls alles in Ordnung ist, könnt ihr das Netzteil nun wieder einbauen.

Tipps: Auch wenn euer Netzteil einen zu lauten Lüfter gehabt hat, solltet ihr nicht bedenklos langsamere Lüfter einbauen, als vorher drin waren. Eine bestimmte Drehzahl hat der Hersteller für die optimale Kühlung vorgesehen. Verwendet deswegen hochwertigere Lüfter, die sind meist bei gleicher Drehzahl deutlich leiser und halten auch länger.

Hinweis: Ein kleiner Punkt noch: Es sollte euch klar sein, dass ihr nach dem öffnen des Gehäuses die Garantie verliert. Darauf weisen euch die meisten Hersteller mit Aufklebern am Rand hin.

Falls ihr Fragen zu dem Test habt, besucht uns einfach im Forum. Unten auf dem Button kommt ihr gleich zum passenden Thread.

 

 

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