Bei der Erstinbetriebnahme
sollte es keine Probleme geben, Speicher rein und System booten. Solltet
ihr vorher andere Speicher im Board gehabt haben, kann es sein, dass ihr
Clear CMOS machen müsst, da die vorhandenen Einstellungen nicht
übereinstimmen werden und der Computer nicht hochfahren würde. Nach dem
Neustart solltet ihr sofort ins Bios und die Einstellungen
kontrollieren. Das SPD der Speicher wird zwar korrekt programmiert sein,
doch das Board muss es nicht unbedingt übernehmen, da es
außerspezifische Einstellungen sind.
Wie eure Speicher
eingestellt sind oder wurden, kann man mit den passenden Tools wie CPU-Z
oder MemSet herausfinden. Da wir uns ehre selten auf die SPD
Programmierung verlassen, stellen wir die Spezifikationen immer Manuell
ein. Achtet vor dem Kauf, dass euer Baord auch die hohen VDimm
Einstellungen von 2,4 Volt zulässt, da ihr sonst mit der Default
Spannung nur CL-4 oder 5 betreiben könnt.
Im direkten Vergleich der
Latenzen, 5-5-5-16 und 3-4-4-15 kann man sehen, dass es etwas an
Performance bringt, jedoch nicht der überragende Gewinn ist. Vor allem
in diesem hohen Bereich von 4 oder 5 sind die Abstände immer geringer.
Beim Vergleich CL-5 gegen CL-3 sind die Unterschiede natürlich größer.
Overclocking:
Overclocker werden sich
über diese Reserven auf jeden Fall freuen. Die vom Hersteller möglichen
3-4-4-15 ließen sich locker bei 900 MHz stabil betreiben. Bei 5-5-5-15
waren sogar 1160 MHz stabil möglich, was bei 2,4 Volt fast zu erwarten
war. Es befinden sich sehr gute Bausteine auf den Riegel, die hohe
Reserven ermöglichen.
Wie sehr man von dem
höheren Takt, trotz der höheren Latenzen profitieren kann, zeigen unsere
Benchmarks auf der nächsten Seite.
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