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Flachbandkabel selber runden


Hersteller: NoName  

Rubrik:

Guides

Testzeit: 1 Tag
Getestet am: Jänner 2003
Preis: ---

    

Vorwort:

Dieses Monat setzen wir unsere Moddingserie fort, diesmal kommen Kabeln an die Reihe, besser gesagt Flachbandkabeln. Flachbandkabeln auch als IDE- oder Floppykabeln bekannt sind bei einer vielzähligen Verwendung ganz schön platzverschwenderisch, was zur Folge hat, das im Gehäuse viel zu wenig Durchzug möglich ist, und ein Gehäuselüfter an der Frontseite nur wenig Sinn macht. 

Natürlich gibt es auf dem Markt schon die perfekte Lösung dafür, und eigentlich wäre dieser Artikel gar nicht notwendig. Die Rede ist von gerundeten Kabeln, besser bekannt als Airflows oder Airflow Kabeln. Wenn nicht der Preis wäre, immerhin kostet ein gerundetes Kabel 10,- € aufwärts! Dann braucht man meistens nicht nur ein stück, sondern oft 2-3 oder gleich mehrere. Da kommen schnell 30-40 € zusammen, was eigentlich für so dämliche Kabeln ziemlich viel ist. 

Nun gut, wir wären ja keine Bastler, wenn man so etwas nicht selber machen könnte! Deswegen haben wir eines dieser berüchtigten Kabeln aus unserer Verpackung genommen und versucht, die einzelnen Litzen voneinander zu lösen. 

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Oben haben wir so ein Flachbandkabel abgebildet, nun wissen alle worum es geht. An der mittleren Abbildung kann man sehen, das ein normales etwas 4-5 mal breiter ist, als ein gerundetes Kabel. Rechts haben wir solches abgebildet. Nun wollen wir es schaffen, mit einfachen Mitteln und fast ohne Werkzeug aus unserem flachen ein gerundetes Kabel zu machen. 

Warum Airflow?

Die gerundeten IDE-Kabel sorgen für eine bessere Luftströmung und schaffen gleichzeitig mehr Ordnung im Inneren des PC-Gehäuses. Na gut, denkt sich jeder, aber Luftströmung ist uns ziemlich egal! Aber so ganz ist es nicht, denn je weniger Luftströmung man hat, desto mehr heizt sich das System auf, und die gesamten Hardwareteile werden unnötig warm. Nebenbei sind Gehäuse mit Sichtfenster momentan der Renner und man soll ein ordentliches System sehen und keinen Kabelsalat. 

   

Was haben wir alles für unseren Umbau benötigt?

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  • Normale Flachbandkabeln

  • Stenleimesser

  • Isolierband transparent

  • Kabelummantelung

  • eventuell Schrumpfschlauch

Jedes von den aufgelisteten Sachen dürfte kein Problem sein, bis auf die Ummantelung. Diese werden in Elektrohandel verkauft oder in vielen Elektrofirmen, wie Siemens oder Schrack weggeworfen. Diese sind auf Kabelsträngen oben, die für größere Elektrokästen verwendet werden. Wir haben sie von unserer Firma, auch Abfälle! Mann kann aber gleich auf Schrumpfschlauch ausweichen, wir machen mit dieser Methode weiter. 

Zum Umbau:

Aufgrund einiger Hinweise haben wir die Weise etwas geändert, da es angeblich beim trennen jedes einzelnen Kabels zu Störungen kommen könnte. Da wir nicht Schuld sein wollen an eventuellen Schäden an euren Daten, haben wir diese Seite etwas umgeändert. Wir haben das Kabel schon seit 3 Tagen bei unserer 3. Platte in Verwendung und konnten diese Behauptungen nicht bestätigen. Trotzdem der Hinweis: Ab ATA 66/100/133 darf man die Kabel nicht einzeln trennen, da es sonst zu Störungen kommt.

Zwischen 2 Signalkabel läuft ein Massekabel, sodass man mindestens jedes  zweite Kabel trennen darf. Es reicht auch, wenn man nur jedes vierte trennt.
      
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Kommen wir nun zum Umbau. Einfach mit den Fingern die einzelnen Kabeln voneinander lösen wird nicht so einfach funktionieren. da sollte man sich besser ein Messer zur Hand nehmen, und zwischen den Litzen leicht einschneiden. Vorsicht, das ihr die Kabeln nicht kaputt macht, die Isolierung muss ungedingt dran bleiben. 

Nach einigen Minuten hat man schon das erste sichtbare Ergebnis!

  
  
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Damit man besser weiter arbeiten kann, sollte man am Anfang, in der Mitte und am Ende die Kabeln eng und fest zusammenbinden. So konnten wir später durch die Außenabschirmung besser durchschlüpfen. 

Die Abschirmung konnte man durch zusammendrücken noch breiter machen, so konnten wir noch besser durch!

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Wenn das Kabel dann komplett ummantelt war, zog man die Ummantelung wieder auseinander und das ganze wurde schmäler und wieder etwas länger. Also nicht zu lang und auch nicht zu kurz abschneiden. 

Am Anfang und am Ende kamen noch zwei Klebestreifen, die den Mantel fest anzogen und so auch schön eng hielten. 

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Eine weitere Möglichkeit wäre noch zusätzlich einen Schrumpfschlauch oder Eine Hälfte hätten wir schon geschafft, so konnten wir unseren Umbau vorerst austesten, bevor wir alle Kabeln mühselig voneinander lösten!

Mit dem Schrumpfschlauch kann man dem ganzen noch mehr Stabilität und Abschirmung geben. Wir haben uns mit dem Teil schon zufrieden gegeben und auch die andere hälfte des Kabels begonnen. Auf jeden Fall sieht es sehr professionell aus und macht Lust auf mehr. So kann man viel Geld sparen und sich nebenbei noch ein bisschen Handwerklich betätigen!

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachbauen und eventuell besonders schöne oder neue Möglichkeiten können ja im Forum gepostet werden. 

 

 

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