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BIOS Lexikon


Hersteller: ---  

Rubrik:

Mainboard Bios

Testzeit: mehrere Tage
Getestet am: 2001
Preis: ---

    

Wichtigsten Wörter:

Ich glaube wir waren nicht die einzigen, die in unseren ersten Jahren mit dem Computer an einigen Bioseinstellungen verzweifelt sind. Mit der Zeit findet aber jeder seinen Weg, da sich viele Sachen wiederholen. Ein Profi kennt sein Bios auswendig, und achtet oft gar nicht mehr auf die Begriffe, sondern schaut nur auf die mögliche Einstellung. So orientieren wir uns im Bios, wenn wir ein neues Board bekommen. Damit man das Bios versteht, sollte man überhaupt wissen, was die angegebenen Namen bedeuten!

Boot Sektor Virus Protection:

Erlaubt eine Virenwarnung zum Schutz des Bootsektors der Festplatte zu aktivieren. Ist diese Funktion aktiviert und es findet in diesem Bereich ein Schreibversuch statt, zeigt das Bios eine Warnmeldung auf dem Monitor und erzeugt einen Alarmton. Diese Option schützt nur den Bootsektor, nicht die ganze Festplatte!

Quick Boot:

Stellt man diese Option auf Enabled, fährt das System innerhalb von 5 Sekunden hoch, da es einige Kontrollvorgänge überspringt!

1st/2nd/3rd Boot Device:

Das Bios versucht in der angegebenen Reihenfolge das Betriebssystem zu laden! Wenn 1st Boot Floppy eingestellt ist, wird dieses zuerst vor allen anderen Komponenten gestartet!

Try other Boot Devices:

Wenn man hier die Einstellung "yes" auswählt, erlaubt man dem System, von anderen Geräten zu booten, falls der Startversuch mit den ausgewählten 1st/2nd/3rd gescheitert ist!

S.M.A.R.T. for Hard Disks:

Diese Option ermöglicht es, S.M.A.R.T. einzuschalten. Das ist ein Utility, das ihre Festplatte mit dem Ziel überwacht, herauszufinden, ob ein Festplattencrash droht. Dies gibt euch genug Zeit, eure Daten vor dem kompletten Crash in Sicherheit zu bringen, bevor alles verloren geht!

BootUpNum-Lock:

Diese Option erlaubt euch die Voreinstellung für das Nummerntastenfeld beim Systemstart festzulegen. Bei "ON" werden die Tasten des Nummernfeldes als Zifferntasten behandelt, bei "OFF" als Cursortasten!

Floppy DriveSwap:

Die Einstellung "Enabled" vertauscht die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben A und B zu den Diskettenlaufwerken!

Floppy Drive Seek:

"Enabled" sucht das Bios vor dem Systemstart nach dem Diskettenlaufwerk A..

L1/L2 Cache

Diese Einstellung schaltet bei "Enabled" den L1(internen) und L2 (externen) Cachespeicher der CPU ein. 

System Bios Cacheable:

Um eine schnellere Ausführung zu erreichen, kopiert BIOS das Systembios immer aus dem ROM ins RAM. Bei "Enabled" kann der Cachespeicher einen permanenten Schreib/Lesezugriff auf das RAM-Speichersegment ausführen!

System BIOS Cacheable AMI Bios::

AMIBIOS kopiert das System-BIOS immer vom ROM in den RAM, damit es schneller ausgeführt werden kann. Wählen Sie Enabled, können die Inhalte des RAM-Speichersegments F0000h in den Cache-Speicher geschrieben und von dort gelesen werden. 

SDRAM Frequency:

In dieser Option werden die Taktfrequenz der eingebauten Speicher eingestellt. Dies kann entweder so: 100....133 sein, oder bei anderen Boards HCLK/HCLK+PCI....

SDRAM CAS#Latency:

Diese Option kontrolliert die Verzögerung (in Taktzyklen) die der SDRam zwischen Empfang und Ausführung eines Lesekommandos einlegt. 2 ist die schnelle und 2,5-3 ist die sichere und stabile Möglichkeit.

SDRAM Bank Interleave:

Dieses Menü ermöglicht die Wahl zwischen 2er und 4er Bank Interleave für den installierten SDRam. Wählen sie "Disabled" wenn 16 MB SDRam installiert sind. 2-Way und 4Way sind die gängigsten Einstellungen.

SDRAM 1T Cammand Rate:

Kontrolliert die Kommandorate des SDRam. Wählt man "1" um den Signalkontroller mit einem bestimmten Taktverhältnis zur Taktrate laufen zu lassen (schneller). 2T bedeutet, dass der Signalkontroller nur mit jedem 2. Takt mitläuft.

AGP Mode:

Hier kann man den passenden Modus für den AGP-Datentransfer einstellen, soweit es von ihrer Grafikkarte unterstützt wird! Wenn man AGPx4 auswählt, hat man einen Datentransfer von 4X66 MHz.

AGP Fast Write:

Die Fast Write Technologie erlaubt der CPU, unter Umgehung des Systemspeichers direkt in den Speicher der Grafikkarte zu schreiben, wodurch sich die Geschwindigkeit unter AGP 4 erhöht. Nur aktivieren wenn es die Karte auch unterstützt.

Internal Cache:

Cache-Speicher ist zusätzlicher Speicher, der wesentlich schneller ist als herkömmlicher DRAM (System-Speicher). Wenn die CPU Daten anfordert, überträgt das System die angeforderten Daten aus dem Haupt-DRAM in den Cache-Speicher, damit die CPU noch schnelleren Zugriff hat. Die Einstellung aktiviert/deaktiviert den internen Cache (auch bekannt als L1- oder Level 1- Cache). Mit der Einstellung Enabled wird die Performance des systems erhöht.

System BIOS Cacheable AMI Bios::

AMIBIOS kopiert das System-BIOS immer vom ROM in den RAM, damit es schneller ausgeführt werden kann. Wählen Sie Enabled, können die Inhalte des RAM-Speichersegments F0000h in den Cache-Speicher geschrieben und von dort gelesen werden.

Burst Length:

Diese Einstellung ermöglicht Ihnen, für den DRAM die Burst-Länge einzustellen. Die Bursting-Funktion ist eine Technik, bei der vom DRAM selbst die nächste Speicher-Adresse vorherbestimmt wird, auf die nach dem Zugriff auf die erste Adresse zugegriffen wird. Um die Funktion zu benutzen, müssen Sie die Burst- Länge definieren, die die eigentliche Burst-Länge plus der Start-Adresse ist und eine interne Zählung der Adressen erlaubt, um die nächste Speicher- Adresse richtig zu generieren. Je größer die Länge, desto schneller der DRAM. Einstellungen: 4 QW und 8 QW.

PCI Latency Timer:

Dieser Menüpunkt steuert, wie lange jedes PCI-Gerät den Bus halten kann, bevor ihn ein anderes übernimmt. Bei höheren Werten kann jedes PCI-Gerät für eine längere Zeit Transaktionen ausführen und somit die effektive PCIBandbreite optimieren. Im Interesse einer besseren PCI-Performance sollten Sie höhere Werte einstellen. Die Einstellungen können in 32er Schritten von 32 bis 248 reichen.

Video Bios Shadow:

Diese Option überprüft, ob das Bios der Grafikkarte das Schatten Feature unterstützt, oder nicht! Man sollte diese Option auf Enabled setzen, andernfalls wird die Bildqualität um einiges schlechter! (Laut Abit)

 

 

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