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Kühlkörper wieder aufpolieren!


Hersteller: NoName  

Rubrik:

Guide

Testzeit: 3 Tage
Getestet am: April 2003
Preis: ----

    

Vorwort:

Heute wollen wir euch wieder eine kleine Anleitung präsentieren, den Kühlkörper eurer CPU wieder auf Vordermann bringen! Eigentlich sind wir durch einen anderen Umstand auf diese Idee gekommen, und zwar bei der Oberflächenbearbeitung unseres neuen Wasserkühlers. Da ist uns aufgefallen, das der noch unbearbeitete Kühler ziemlich ähnlich unseren älteren Kühlern war. Wir nennen das ganze eigentlich nur Kühler polieren, doch das Resultat kann sich sehen lassen. 

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Warum wir solange dafür gebraucht haben, bis wir es gemacht haben? Keine Ahnung, eigentlich kommen wir aus der Metal Branche und werden täglich mit den edlen Materialien und den dazu passenden Werkzeugen konfrontiert. Dieses praktische How To ist vor allem für alte Kupfer und Aluminiumkörper gedacht, doch mittlerweile bearbeiten wir fast alle wichtigen Oberflächen so. 

Natürlich ist eine solche Behandlung nicht notwendig, doch wenn man vor wenigen Monaten mehr als 50 Euro oder mehr für seinen Kühler bezahlt hat, wäre es schade, wenn man ihn nicht mehr wollen würde, weil er schon etwas älter und nicht mehr so schon ist. 

Auch wir haben uns 2 etwas ältere Kühler hergenommen und mit unseren zur Verfügung stehenden Hilfsmittel bearbeitet. Was haben wir für unsere Arbeit benötigt. Es gibt 2 Möglichkeiten, seine Kühler zu bearbeiten, entweder die billigere, mit einem Poliertuch. Oder die teurere aber auch bessere Variante, mit einer Dremel und einer Polierpaste. 

 

Das Material Kupfer und Aluminium wird nach einem polierten Zustand nach einiger Zeit nicht mehr so schön. Es beginnt zu oxidieren oder rosten. Schuld daran ist Luftfeuchtigkeit, Wärmeleitpaste und die Handhabung. Schnell ist der ein oder andere Kratzer nach etwas unvorsichtigeren Einbauversuchen verursacht. Wir werden euch zeigen, wie wir unsere Kühler verschönert haben. 

Arbeitsgang:

Wenn man keine Dremel hat, sollte man eher die billigere Variante mit dem Scotch-Brite versuchen. Dieses Poliertuch erinnert und an den Küchenschwamm mit dem grünen Scheuerteil für die Töpfe. Aus dem selben Material, nur etwas feiner wir das Poliertuch gemacht. Falls ihr mit der Dremel arbeiten wollt, braucht ihr einige Kleinteile:

  • Dremel

  • Polieraufsatz

  • Polierpaste

  • Kaltreiniger

  • sauberes Tuch

  • Scotch-Brite

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Wir haben zuerst die Methode mit dem Dremel probiert und danach mit dem Schleiftuch. Dafür haben wir uns einen Akasa Silvermountain und einen Swiftech 370 MCXC genommen. Diese waren schon etwas von unseren monatlichen Misshandlungen gezeichnet. Wie man richtig mit diesem Gerät umgeht, sieht man Anhand einer mitgelieferten Anleitung oder auf der Homepage der Firma. 

Was ist Scotch-Brite?

Dies ist keine neue Whisky Marke, sondern ein synthetisches Schleiftuch, genauer gesagt: Synthetische Fasern, Schleifkorn und Harz werden so mit dem Harz verbunden, dass ein zähes, offenes, flexibles, dauerhaftes und weitgehend chemisch beständiges Wirrfaservlies entsteht. Durch unterschiedliche Kombinationen von Fasern, Schleifkorn und Harz hat 3M eine Vielzahl von Produkten entwickelt, die praktisch für die Bearbeitung aller Werkstoffe, Formen und Abmessungen zu verwenden sind. Verschiedene Schleifkorngrößen von extra grob bis ultra fein ergeben für Scotch-Brite Produkte ein breit gestreutes Anwendungsfeld.

So, genug der Erklärung, kommen wir nun zu den einzelnen Arbeitsgängen. Wir haben als Vergleich versucht, immer die Vorher und Nachher Ansicht zu zeigen.

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<<< Vorher

Nachher >>>

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Auch das Arbeiten mit der Dremel ist relativ einfach. Zuerst mit dem rotierenden Aufsatz in die Paste eintauchen und danach den Körper langsam und gleichmäßig verteilt polieren. Nach jedem Durchlauf unbedingt die Rückstände mit einem Kaltreiniger entfernen. Den Vorgang je nach belieben und Notwendigkeit wiederholen. 

Dunkle Gegenstände sind besser zu polieren als hellere, da man dort die Polierstreifen nicht so stark sieht. 

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Mit dem Schleiftuch sollte man einfach nur in einer monotonen Hin und Her Bewegung den Körper so lange polieren, bis alle Schmutzspuren und Unebenheiten beseitigt sind. Dach den Schmutz auch mit einem weichen Tuch und Kaltreiniger entfernen. Beurteil selber, welche Methode ihr schöner findet. 

<<< Mit Tuch

Mit Dremel >>>

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<<< Vorher

Nachher >>>

Hier kann man den Unterschied besonders gut erkennen, vorher, die unbehandelte und leicht zerkratzte Unterseite, rechts schon mit Dremel behandelt. Zwar sieht man beim Kippen die Bewegungsspuren, doch die Kühlleistung beeinträchtigt es nicht. 

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Wie man sieht, kann man auf eine einfache und auch billige Weise seine Kühler erneuern. Uns hat die Methode mit dem Scotch besser gefallen, da sie erstens billiger ist und nicht so viele Spuren auf hellen Körpern hinterlässt. Die Dremel- Methode ist eher für Kupferkörper geeignet, da die dunkle Fläche besser zu glänzen beginnt und trotzdem keine oder kaum Schleifspuren aufweist. Beide Methoden können leicht nachgemacht werden und brauchen nicht viel Zeitaufwand. 

Wir wünschen euch viel Spaß beim Arbeiten!

 

 

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