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Lüftertausch im Netzteil


Hersteller: NoName  

Rubrik:

Guide

Testzeit: 2 Tage
Getestet am: Jänner 2003
Preis: --

    

Vorwort:

Bitte fragt uns nicht wie wir auf die Idee gekommen sind, da wir eigentlich Modding nicht so oft machen, doch irgendwie ist es passiert und es hat uns gefallen! Wir wollten eigentlich nur den Lüfter auf unserem CPU Kühler Zalman CNPS tauschen, von Standart Schwarz auf Akasa blue. Dafür haben wir den Kühler abgenommen und das Malheur gesehen. Der Netzteil und die eingebauten Lüfter waren in einem schrecklichen Zustand. Da wir schon öfters einen Netzteil offen hatten, aber nie auf die Idee kamen, dies auch mal bei unserem zu machen, war es heute höchste Zeit dafür. 

Für diesen Eingriff haben wir das Netzteil nicht einmal ausbauen müssen, zumindest nicht ganz. Nur das lösen der Schrauben vom Gehäuse war notwendig, den Rest konnten wir gleich so machen. Nun ja, wenn wir schon dabei waren, konnten wir die Lüfter doch gleich tauschen, da die Lebensdauer sowieso nur ca. 60.000 Stunden betragen und unsere nebenbei noch ziemlich hässlich waren. 

Bei unserem Netzteil handelt es sich um einen Enermax mit 431 Watt, eines der ersten Modell, also noch keine besonderen Lüfter, keine beleuchteten oder leisen. Wir zeigen euch, wie das ganze vor sich gegangen ist.

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Wie gesagt, für den Eingriff haben wir das Gehäuse nur umgelegt, den Stromstecker rausgezogen und den Schalter auf "off" gestellt. Die 4 äußeren Schrauben am Gehäuse gelöst und das Netzteil einfach nur auf die Streben gelegt.

Die anderen Kabeln haben wir so gelassen, da alle ziemlich gut verlegt waren und wir diese nicht unnötig aufmachen wollten. Danach haben wir die 4 Deckelschrauben aufgemacht. Oh Gott, was für eine Sauerei! Obwohl wir unsere Lüfter mit Staubmatten versehen hatten war das Netzteil voll mit Staub, schon richtigen Baumwollknödeln!

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Dem entsprechend haben auch die Lüfter ausgesehen, schmutzig verstaubt, einfach ekelhaft. Da wird auf jeden Fall nichts mehr gereinigt, nur mehr ausgebaut und weggeworfen. Wir haben kurz mal die Lage gecheckt, alle Kabeln verfolgt und das richtige dann ausgesteckt, der kam raus. Innen haben wir dann alles mit einem Staubsauger, zumindest alles was ging, ausgesaugt. Ohne Bürste oder so, nur einem dünnen Aufsatz. Nicht unbedingt reingreifen, da noch Reststrom in den Kondensatoren sein könnte.

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Da wir einen guten Lüfter brauchen, der uns die warme Luft aus dem Gehäuse saugt, haben wir uns für den Titan Aluminiumlüfter entschieden. Die 90 mm Versionen sind sehr leise und stark, der war genau der richtige.

Rechts haben wir den Zalman, mit seiner Haube steuert er die warme Luft in die Richtung eines Gehäuselüfters und zum Netzteil, deshalb diese edle Wahl. 

Natürlich müsst ihr wieder auf den richtigen Einbau achten, nicht das der Lüfter ins Gehäuse reinbläst. Dann wären noch die Anschlüsse, entweder verwendet ihr den direkt auf der Netzteilplatine, oder ihr lässt ihn raushängen und schließt ihn am Mainboard an. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden, da wir am Board noch nichts hatten und uns auch die Drehzahl interessiert hat. 

Weiter mit Umbau:

Der andere Lüfter war etwas kleiner, ein 80mm. Da wollten wir einen schönen und leisen verwenden, da man diesen sehen kann.

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Dieser war leider in keinem besseren Zustand, auch alles verstaubt und schmutzig. Der kam auch gleich in den Sondermüll und wurde durch einen schöneren ersetzt. Wir haben uns für einen Antec Trilight entschieden, wunderschön, leise und luftig! Das äußere Lüftergitter haben wir auch gleich gereinigt, da braucht ihr nicht unbedingt gleich ein neues kaufen. Vergewissert euch noch vor dem schließen, ob die kabeln schön verlegt sind und kein Kontakt der Lüfter zu eventuellen Elektroteilen besteht. 

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Noch einmal die Kühlrippen von Staubwolle entfernt und wir konnten das ganze wieder zumachen. Achtet bitte auf die Kabeln, das sie nicht knicken oder durchgeschnitten werden. Na? Sieht wieder aus wie neu, sogar noch viel schöner. Solche Lüfter haben die damals noch gar nicht gekannt. Der 90 mm Lüfter war unser wichtigster, der sollte passen, der andere war nur eine Verschönerung. Alles wieder einbauen und den Stromanschluss für die Lüfter nicht vergessen!

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Hinten haben wir das Leuchten schon nach kurzer Betriebnahme bewundert. Nebenbei ist der Lüfter etwas stärker als der vorige, deswegen kühl er jetzt auch besser. Und in der Nach braucht man keine Angst haben im Dunklen, es leuchtet ohnehin alles bunt!

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Welch ein Schnappschuss, so was gelingt auch nicht alle Tage. Durch den laufenden Lüfter haben wir das Titan-Logo vom anderen Lüfter erwischen können. Rechts noch ein Bild für die verspielten unter uns, Lichtspiele solange das Auge reicht! Nach dem Einbau haben wir alle Anschlüsse noch einmal kontrolliert und das Gehäuse noch offen gelassen. Danach haben wir gebootet und alles auf seine richtige Funktion überprüft, alles klar! Alle Lüfter waren richtig eingebaut und liefen einwandfrei!

Fazit:

Nun da konnten wir doch zufrieden sein mit unserem ersten Netzteilumbau. Die Kühlleistung konnte auf jeden Fall verbessert werden. Auch die CPU kann ihre Wärme jetzt viel schneller nach außen abgeben, dank der guten Kühlmethode von unserem CPU Kühler. Natürlich hat man nicht alle Tage so schöne Lüfter einfach zu Hause herum liegen, doch diese kosten mittlerweile um die 10 bis 15 €. Wenn man gleich etwas mehr investieren möchte, kann man sich gleich einen fertigen beleuchteten Netzteil kaufen, diese werden schon zu genüge angeboten.

 

 

 

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