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VIA P4MA-L P4
Mainboard (VIA 266)
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Hersteller: |
VIA |
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Rubrik:
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Mainboard Sockel A
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Testzeit: |
mehrere Tage |
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Getestet am: |
August 2002 |
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Preis: |
120,- Euro |
Wir wollen im
Vorhinein folgendes festlegen, dies wird jetzt kein Vergleich zwischen
einer Geforce-4-4600 und dem Grafikchip, sondern zwei verschieden
Testabsichten. Auf einer Seite sollen die Leute ohne Grafikkarte sehen,
was das Board leistet. Und User mit Grafikkarten sollen erfahren, ob
auch der Chipsatz alleine schnell und konkurrenzfähig ist.
Damit alles
seine Ordnung hat, werden wir euch zu den einzelnen Tests immer die
Testbedingungen abbilden. So kann jeder seine Werte mit unseren, und den
identischen Setup vergleichen. Beginnen wir mit dem 3D-Marks von
MadOnion. Diesmal haben wir zum größten Teil nur die Diagramme gepostet,
da jeder Benchmark 2 mal gemessen wurde, einmal der der S3 Grafik on
Board, danach mit der Geforce-4-4600.
Das die on
Board Grafik nicht ein Raser sein wird, haben wir schon gewusst, doch
bei solch einer Ankündigung hätte man etwas mehr Power rausholen können.
Da kann man sich bei den Kollegen mit nForce schon einiges
abschauen. auf anderer Seite darf man nie den Preis und die Leistung aus
den Augen verlieren. Stabil war es auf jeden Fall, dies sollte vorerst
reichen. mit der Geforce 4 merkte man erst die fehlende Quelle im
System, da kam der Rechner erst so richtig ins Laufen.
Beim 2001 SE
Benchmark haben wir schon mit dem neuesten Patch gemessen. Betrieben
wurde der Test natürlich in der "Default" Einstellung von 1024 x 768 x
32 bit. Beim 2001 SE fast das gleiche Bild, gerade noch einige Punkte
rausgeholt, die meisten Sequenzen wurden mit den Chip gar nicht
dargestellt. Mit der Geforce -4 ging das System seinen gewohnten Lauf,
gute Leistung an Geschwindigkeit. Zwar etwas langsamer, als das von uns
zuletzt getestete Epox mit Intel Chipsatz, aber dies waren nur wenige
Punkte.
Für die Details haben wir mit Sandra 2002 in der Version Ver:
2002.6.8.87 gemessen. Doch wie man an den neuen Biosversionen erkennen
kann, hat man auch hier Probleme mit der richtigen Auslesung gehabt.
Trotzdem wollen wir euch einige Tests zeigen.
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Sandra 2002 CPU Arithmetik: |
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Mit S3 Grafikchip: |
Mit Ti-4600 (S3 "off") |
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Die CPU Werte
liegen sehr kann zusammen, egal ob mit Grafikchip oder Grafikkarte,
Einfluss auf die Chipgeschwindigkeit hat es fast keine. Mit der
eingebauten Graka waren wir nur wenige Punkte schneller.
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Sandra 2002
Memory Benchmark: |
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Mit S3 Grafikchip: |
Mit Ti-4600 (S3 "off") |
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Hier sind die
Unterschiede recht gewaltig, so haben wir bei der Verwendung von AGP
einen fast doppelten Speicherwert als mit dem Grafikchip. Schon beim
Arbeiten mit dem System sind uns leichte Speicherverlusten aufgefallen,
gemessen kann man dies noch besser erklären.
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Mit S3 Grafikchip: |
Mit Ti-4600 (S3 "off") |
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Beim letzten
Test von Sandra, dem Multimedia Benchmark waren wir mit dem Grafikchip
sogar schneller als mit der Grafikkarte. Die dürfte wohl mit dem
verkürzten Weg der Kommunikation zwischen den Komponenten liegen. Auch
hier ist der Unterschied relativ gering.
Im Gesamten
sind die Werte bei Sandra 2002 bei beiden Messungen gleich, bis auf den
Speicherwert, die unterscheiden sehr voneinander.
Anschließend
haben wir mit dem PCMark 2002 gemessen. Der gibt uns noch einmal genaue
Messungen über die CPU- und Speichergeschwindigkeit bescheid.
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Mit S3 Grafikchip: |
Mit Ti-4600: |
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Auch hier sehen
wir enorme Abweichungen bei den Speichern, dies dürfte dann wohl die
Bestätigung sein. Bei Verwendung des Graphikchips wird die Performance
der Speicher um einiges gesenkt. Obwohl nur 32 MB abgezweigt werden,
haben wir über 1000 Punkte weniger erreicht.
Weiter machen
wir mit der neuen Version von GL Excess in der neuen Version 1.2 und mit
unserem bekannten aber doch noch sehr forderndem DroneZ. Da haben wir
schon einige neue System kämpfen gesehen. Der Grafikchip hat diese Test
auch überstanden.
Was wir schon
bei den 3DMarks erlebt haben, geht jetzt weiter so. Die Werte sind mit
der Geforce-4 sogar schneller als mit unserem Intel-Chipsatz. Mit dem
Grafikchip kamen wir zwar über die Runden, aber keine
Geschwindigkeitsanfälle.
Bei DroneZ
nehmen wir nur mehr den durchschnittlichen, "Average" Wert, da die
minimalen und maximalen diesen Wert ergeben. So können wir auf den
ersten Blick Gewinne oder Verluste erkennen und müssen nicht lange herum
rechnen. Auch DroneZ konnte mit dem Chip gemessen werden, doch leider
dauerte der Test über 15 Minuten, ein Wahnsinn. Mit der Geforce hatten
wir nur 2 durchschnittliche FPS weniger als mit dem Intel Chipsatz. Auch
bei den GL Benchmarks kann der Chipsatz mit eingebauter Karte bei allen
Messungen überzeugen. Den Grafikchip sollten nur arbeitende Personen
verwenden, da die 3D Darstellung weniger als ausreichend ist.
Dies sind
unsere Neulinge unter den Testprogrammen, wobei Codecreatures auch nur
mit 512 DDR gemessen werden kann. Beim Epox P4BEA konnten wir ihn nicht
machen, doch diesmal wurden unsere ganzen Speicher akzeptiert.
 
Auch der Comanche 4 wurde in einer
flüssigen Darstellung wiedergebracht, aber leider nur mit der
eingebauten Grafikkarte, mit dem Chip erhielten wir diese
Meldung. Leider kein weiterer Test möglich. Trotzdem war die
Messung mit fast 40 FPS nicht so schlecht, gerade einmal 2
Frames unter unserem Intel-Chipsatzsystem. Das ist unser
optimale Hardwarekiller, schon alleine die Speicheranforderung
verratet uns die Gedanken und Absichten der Macher. Gemessen
wurde in den unten angegebenen Einstellungen.
Auch beim
Codecreatures konnte mit dem Grafikchip nicht gemessen werden. Diesmal
hat ein DX 8 Hardware Support gefehlt. Diese Darstellung braucht das
Programm, wird aber vom Chip nicht unterstützt. Mit der Geforce lief
alles Problemlos, mit 28,7 FPS hatten wir um 0,7 FPS als mit unserem
Athlon XP 2200+ , erstaunlich.
 
Gut, das war's,
dies waren jetzt ganz schön viele Messungen und Daten. Man sollte sich
die Resultate noch einmal genauer ansehen, um den Überblick zu bekommen.
Eines können wir jedoch jetzt schon zusammenfassen, schlecht ist der
Grafikchip nicht, schnell zwar auch nicht, aber dafür stabil und
günstig. Wird dieser jedoch deaktiviert, werden die Speicher frei
gegeben, und das System mit dem P4X266 Chipsatz kann seine alte Power
entfalten.
Nun gut, kommen
wir zur Zusammenfassung. Wir haben hier ein Allround-Board, welches man
als komplettes "System" ohne weiter Steckkarten betreiben kann. Dies
erspart den Käufern jede Menge Geld, wenn man bedenke, das man sich die
Summe für die Grafikkarte, Sound und Netzwerkkarte erspart. Von solchen
Systemen erwartet man sich Funktionalität und Stabilität.
Geschwindigkeit und 3D Effekte sind eher nebensächlich und auch nicht
wirklich vorhanden. Durch den Einsatz des Grafikchips verlangsamen sich
die Speicher erheblich, obwohl nur 32 MB shared werden.
Sobald man aber
den Chip weglässt und eine vernünftige Grafikkarte einbaut, mutiert das
Board zu einer Höllenmaschine, welche gegenüber den anderen Boards
nichts an Geschwindigkeit verliert. Der P4X266 Chipsatz ist zwar nicht
mehr der Neueste, aber von der Geschwindigkeit noch absolut ausreichend.
Die Speicher und CPU Werte und auch die Testprogramme lieferten fast
identische, wenn vielleicht leicht kleiner Werte als unser zuletzt
getestetes Epox 4BEA Board.
Sehr zufrieden
stellend war die Performance und Stabilität, so schnell und problemlos
hat bei uns noch nie ein System funktioniert.
Die Treiber auf
der CD waren nicht mehr die Neuesten, reichen aber für eine reibungslose
Installation aus.
Alles in Allem
ist das Board wirklich sehr gut, wenn man jedoch die Absicht hatte, den
nForce Kollegen eine Parole zu bieten, dann ist dies nicht wirklich
gelungen. Auf jeden Fall ein Produkt für jede Art von Kunde.
Unsere Meinung: Kein Geld für Hardware, dann
greift zu!
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positiv:
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negativ:
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+
Einfache Handhabung
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-
Grafikchip bremst Speicher aus
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+
gute Ausstattung
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+
übersichtliches Bios
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+
Alles on Board
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| + Sehr
gute Preisklasse |
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| + mit
DDR verwendbar (günstiger) |
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+
Chipsatz schnell mit AGP
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+ DMA 133
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