| Hosted by World4You | Geizhals Preisvergleich

Links  |  Sponsoren  |  Impressum

Hardware

Overclock.com

 
 

Wasserkühler und Ausleichsbehälter Bauanleitung auf Sockel A


Hersteller: NoName  

Rubrik:

CPU Kühler

Testzeit: mehrere Tage
Getestet am: März 2002
Preis: ---

    

Kurzanleitung

Nach wochenlanger Arbeit ist unser Wasserkühler-System der 4. Revision vollendet! Diese neue Kombination sollte perfekt werden, angefangen vom Behälter bis zu der Halteklammer, die wir in unserem letzten Artikel schon näher vorgestellt haben. Zuerst wollen wir uns dem Behälter widmen, der bisher auch noch nicht perfekt war.

Der Wasserbehälter sollte nicht nur einfach das Wasser lagern, sondern auch gleichzeitig das Wasser abkühlen! Ein Radiator ist für uns nicht in Frage gekommen, da den 1.) jeder hat, und 2.) nicht besonders gut aussieht!

In unseren ersten Revisionen hat ein schlichter Wasserkübel aus dem Baumarkt herhalten müssen, nur dies hatte den Nachteil, das sich das Wasser zu schnell aufwärmte! Bei dieser Release haben wir uns für hochwertige Aluminium-Platten entschieden, die wir zu einer Wanne zusammen geklebt haben!

waku-rev4-4.jpg (24312 Byte)  waku-rev4-5.jpg (26139 Byte)  waku-rev4-6.jpg (35151 Byte)

An dieser Aufnahme sieht man schon, worauf wir hinaus wollten. Die Platten sind an allen Seiten gerippt und schön poliert! Für die Pumpe haben wir ausreichend Platz gelassen. Jetzt ist der ganze Behälter zusammen geklebt und sogar der Deckel ist aus Alu! Oben haben wir zwei Löcher für die Schläuche gemacht!

waku-rev4-8.jpg (33592 Byte)  waku-rev4-10.jpg (26867 Byte)  waku-rev4-9.jpg (27880 Byte)

Wir haben uns später doch für einen anderen Deckel entschieden, da wir in das Gehäuse sehen mussten, ob auch alles richtig funktioniert! So war es auf jeden Fall besser. Eine Plexi-Platte als Deckel zugeschnitten, 2 Löcher für die Anschlüssen. Mit der Feile haben wir ein kleines Loch für das Stromkabel gefräst. Die Anschlüsse würden mit polierten Kappen verdeckt! Sollte das Aluminium nicht ausreichend das Wasser abkühlen, können wir zusätzlich noch zwei 120 mm Lüfter anbringen, die dann den Rest erledigen. Bei unseren Test, zu den wir dann später kommen, sehen wir dann, das dies aber nicht notwendig ist.

Der Behälter ist jetzt fast perfekt, geschützt vor Staub und Schmutz, kühlt sich selbstständig und sieht nebenbei super aus! Kommen wir nun zur WaKü selbst, die etwas beschrieben und eingebaut wird!

Gut, dann wollen wir mal zum Wasserkühler selbst und zu der Modifikation kommen..

Von unserem eigentlichen Model wollten wir gar nicht wegkommen, da es sich in Vergangenheit als effektiv erwiesen hat. Natürlich wäre ein gekaufter WaKü schneller fertig gewesen, aber uns macht das basteln einfach Spaß und wir haben sie als einziger. 

waku-rev4-17.jpg (26667 Byte)  waku-rev4-18.jpg (21591 Byte)  waku-rev4-19.jpg (21683 Byte)

So wurde der Körper innen ausgefräst, ein ganz normaler Wasserdurchlauf. An der Vorderseite wurden zwei Löcher für die Anschlüsse gebohrt! Wir verwenden Anschlüsse, die ein Gewinde und eine Schlauchverbindung haben!

waku-rev4-20.jpg (26407 Byte)  waku-rev4-7.jpg (46666 Byte)  waku-rev4-16.jpg (47926 Byte)

Das ist unsere neue Halteklammer, die dieses mal besonders gelungen ist. Wie man diese macht, könnt ihr in unserem kürzlich erschienenen Artikel lesen! Durch die abgewinkelten Schlauchstücke, können wir ohne Probleme aus dem Gehäuse um die Ecke gehen! Jetzt wurde der Kühler eingebaut, und noch einmal auf Dichtheit geprüft, alles in Ordnung!

waku-rev4-14.jpg (45249 Byte)  waku-rev4-12.jpg (40819 Byte)  waku-rev4-13.jpg (21129 Byte)

Beleuchtet sieht das ganze natürlich besser aus. Kaltkathoden machen jedes Gehäuse schön! Unser neuestes Werk, auch der Behälter wurde mit Neonlicht ausgestattet und zum Gehäuse dazu geschlossen! So sieht der ganze Spaß in der Nacht aus, ist uns wirklich gelungen! Jetzt sollten wir und bald wegen einem stärkeren Netzteil umschauen, den Stromfresser haben wir jetzt genug!

Material:

Wir wollen euch noch auflisten, welches Material wir verwendet haben:

  • Aluminium für Kühler

  • 9x13 mm Wasserschlauch

  • Halteklammer (self made)

  • Zwei Kupfer Anschlüsse

  • Vier gerippte Aluminium- Platten für die Wanne

  • Klebesilikon (zum Abdichten)

  • Zwei abgewinkelte Schlauchstücke

  • Plexiglas als Deckel

  • Neonröhre für Beleuchtung des Behälters

  • Pumpe

  • Zwei Edelstahl Kappen für den Schlauch (Verzierung)

Vom Design her ist uns das Kühlprojekt recht gut gelungen, doch was ist mit der Kühlleistung?

Jetzt wollen wir das Werk zum Laufen bringen. Zuerst wollen wir euch unser Testsystem vorstellen:

Hardware:

  • Athlon XP 1700+ (1466 MHz)

  • Epox 8KHA+

  • 512 DDR Corsair Cl2

  • Soundblaster live

  • Enermax 431 Watt

  • 30 Gb Seagate Baracuda II

  • Kupferspacer

  • Geforce-4-4600

Software:

  • Windows ME

  • DirectX 8.1

  • Via 4 in 1 Version 4.36

  • Detonator 28.32

Getestet haben wir mit MBM-5 und Bios gleichzeitig, um do über die richtige Temperatur informiert zu sein. Der erste Versuch ist immer etwas aufregend, geht alles gut, sitzt der Kühler richtig, läuft die Pumpe und ist das Ding wirklich dicht?

Nach dem ersten booten und Temperaturkontrolle war alles etwas entspannter, und wir konnten uns so richtig austoben. Natürlich haben wir das System gleich etwas übertaktet, um so den Kühler etwas belasten zu können!

Zum Test:

waku-rev4-2.jpg (27682 Byte)  waku-rev4-1.jpg (31253 Byte)  waku-rev4-3.jpg (27630 Byte)

1470 MHz, unser normaler Takt. Hier kamen wir nicht über 30° Grad! 1614 MHz, mit FSB 146, auch hier blieb die Temperatur konstant, alles in Ordnung. 1657 MHz, mit FSB 150. Hier hatten wir nach Belastung maximale 34 ° Grad, und das stabil! Ein erster erfolgreicher Test, das System blieb stabil und immer gut gekühlt. Das Wasser erwärmte sich kaum, da es vom Aluminiumbehälter immer gut gekühlt wurde. Trotzdem wollen wir in Zukunft noch zusätzlich zwei 120 mm Lüfter auf den Behälter montieren, um so länger kühles Wasser zu erreichen!

Fazit:

Dieses Kühlsystem ist bisher unser bestes, sowohl optisch, als auch von der Handhabung. Mehr als 150 FSB konnten wir mit 1,85 Volt nicht erreichen, und da unser Mainboard V-Core-Mod nicht funktionierte, müssen wir warten bis wir das Epox mit KT 333-A Chipsatz bekommen. Hier kann man von haus aus 2,2 Volt einstellen und wir können unseren Test fortführen.

Für's erste sind wir aber zufrieden und froh das alles gut gegangen ist!

 

 

 

Script and Design by Webmaster (Impressum) (Seitenstatistik)
2001-2017 Kopieren von Inhalten nur nach Genehmigung

1  User online